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Lader für Lithium-Ionen und Polymer-Akkus
Seit ca. 10 Jahren lade ich meine Lithium-Ionen und Lithium Polymer-Akkus mit einem Selbstbaulader ohne jegliche Probleme. Die Schaltung war in der Zeitschrift Aufwind Ausgabe 6/99 und wurde von Ralf Kiesewetter und Dietmar Herzberg entwickelt. Da der Lader einfach zu bauen ist und auch heute noch dank seiner hohen Präzision auf < 5mV Ausgangsspannung konstant ist, möchte ich euch diese Selbstbau-Schaltung noch einmal vorstelle.
Ich habe den Lader auf einer Lochrasterplatine aufgebaut. Die Größe meine Platine beträgt 3,50 x 3,75 cm, wem das zu klein ist kann auch andere Maße wählen.
Bei Ladeströme > 250 mA pro Zelle soll der LM500 zusätzlich mit einem Kühlkörper bestückt werden. Die Inbetriebnahme sollte zur Sicherheit an einem stabilisierten Netzteil mit einer Ausgangsspannung von12 – 15 Volt erfolgen. Auch benötigt man für die Feineinstellung ein Messgerät für Spannungs- und Strommessung, wobei hier die Anzeige mV und mA gewählt werden soll.
Mit P2 wird dann die Ausgangsspannung, für eine Lipo, von 4,2 Volt eingestellt und mit P1 der benötigte Ladestrom.
Da keine LED vorhanden ist die den Ladeschluss anzeigt, sollte man ein Messgerät in die Ladeleitung einbinden und dieses auf mA einstellen. Mit steigender Akkuspannung wird der Ladestrom immer kleiner um bei Ladeschlussspannung auf Null zu sinken.
Wer ein Netzteil mit Anzeigen für V und A besitzt braucht kein zusätzliches Messgerät.
Stückliste:
R1 = 820 Ohm ±1% 0,6 W R2 = 47 Ohm ±1% 0,6 W R3 = 27 Ohm ±1% 0,6 W R4 = 240 Ohm ±1% 0,6 W P1 = 100 Ohm Spindeltrimmer P2 = 500 Ohm Spindeltrimmer C1 = 0,22 µf Kondensator C2 = 10 µf Elko IC1 = L200 Spannungsregler V1,V3 = 1N4001 SI-Diode V2 = LED 5 mm rot F1 =Sicherung 1,25AT mit Sicherungshalter
Ladeströme und Werte für R*:
050 – 110 mA = 10,0 Ohm 4W 095 – 210 mA = 5,6 Ohm 4W 120 – 350 mA = 3,3 Ohm 4W 220 – 500 mA = 2,2 Ohm 4W 420 – 900 mA = 1,0 Ohm 4W
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